Geburtsdatum: 02. Oktober 1967
Geburtsort: Leibnitz, Österreich
Größe: 180 cm
Gewicht: 78 kg
Besonderheit: Linkshänder
Karrieretitel: 44

Die Erfolge von Thomas Muster versetzten Tennis-Österreich über ein Jahrzehnt lang in Euphorie.

Schon in seiner Jugend hat er mit dem Finaleinzug bei den Junior French Open und dem Gewinn der Orange Bowl 1985 für Aufsehen gesorgt. Im selben Jahr wurde er Profispieler und gewann sein erstes Turnier 1986 in Hilversum.

1988 gewann Muster vier Turniere und belegte das erste Mal einen Platz in den Top 20.

1989 konnte er das Halbfinale der Australian Open erreichen, wo er in einer knappen Partie gegen die damalige Nummer 1 der Welt, Ivan Lendl, in vier Sätzen verlor. Im selben Jahr gewann er das Halbfinale in Key Biscayne. Unmittelbar an seinen Halbfinal-Sieg wurde Muster auf einem Parkplatz von einem Auto niedergefahren und eine lange Leidenszeit begann. Muster kämpfte sich in seiner unnachahmlichen Art zurück und die größten Erfolge sollten erst folgen.

1995 war DAS Jahr des Thomas Muster. Zwischen Februar und Juli gewann er auf Sand 40 Spiele in Serie. In Monaco trat er im Endspiel gegen Boris Becker an. Nach Abwehr von zwei Matchbällen gelang es Muster, die Partie zu drehen und in fünf Sätzen über den Deutschen zu triumphieren. Im Mai siegte Muster auch bei den French Open und erfüllte sich damit den Traum vom Grand-Slam-Titel.

1996 führte er sechs Wochen die Weltrangliste an und 2003 kehrte er im Rahmen der Merrill Lynch Tour of Champions nach vierjähriger Pause wieder auf den Tenniscourt zurück. Danach spielte Muster noch einige Jahre erfolgreich auf der Tour of Champions.

Muster ist der erfolgreichste österreichische Davis-Cupspieler und hält bei 36 Einzelsiegen, bei nur 8 Niederlagen. 

  • 1981: Leistungskader des ÖTV
  • 1982: Leistungszentrum Südstadt
  • 1983-85: für den GAK in der Staatsliga gespielt
  • 1984: 1. der Jugendweltrangliste, Daviscup und österreichischer Meister bei den Herren 
  • 1986: 1. GP-Sieger in Hilversum und Top 50 Weltrangliste
  • 1988: Siege in Bosten, Bordeaux, Prag und Bari
  • 1989: Semifinale bei den Australian Open, Top 10 der Weltrangliste
  • 1990: Siege in Adelaide, Casablanca, Florenz, Genf und Rom, Semifinale in Paris bei den French Open
  • 1992: Siege in Monte Carlo, Florenz und Umag
  • 1993: Siege in Mexico City, Florenz, Genua, Kitzbühel, San Marino, Umag und Palermo, Viertelfinale bei den US-Open
  • 1994: Siege in Mexico City, Madrid und St. Pölten, Viertelfinale bei den US-Open und Australian Open
  • 1995: Siege in Mexico City, Estoril, Barcelona, Monte Carlo, Rom, St. Pölten, Stuttgart, San Marino, Umag, Bukarest, Essen und als Höhepunkt die French Open in Paris
  • 1996: Siege in Mexico City, Estoril, Barcelona, Monte Carlo, Rom, Stuttgart und Bogotá - Nummer 1 der Weltrangliste!
  • 1997: Siege in Dubai und Key Biscayne, Semifinale bei den Australian Open
  • 1998: Finale in Estoril, Semifinale in Indian Wells und Mallorca, Viertelfinale bei den French Open
  • 1999: letztes Spiel auf der ATP-Tour bei den French Open in Paris
  • 2003: Dritter Platz bei der Championstour in Seiersberg
  • 2004: Sieg in Rom bei der Championstour, Finale in Graz, Brüssel und London, Sieg in St. Anton, Muster beendet das Jahr als Zweiter der Weltrangliste bei der Championstour
  • 2005: Erster bei den Championstour-Turnieren in Rom und Graz, Muster beendet das Jahr als Dritter der Weltrangliste bei der Championstour
  • 2008: Thomas Muster besiegt Boris Becker 6:3, 6:1 bei den Senior Classics in Braunschweig, Siege über Leconte und Pioline bei den s tennis masters: BlackRock Tour of Champions